Was sind Kohlenhydrate Produkte

Die Kohlenhydrate - Energie für den Körper | Nestlé Nutrition Studio

Diese werden mit Hilfe von Lichtenergie aus Kohlendioxid und Wasser photosynthetisch hergestellt. Auf Kohlenhydrate in Form von Zucker sollte daher möglichst verzichtet werden. "Sogenannte'leere Kalorien' aus Kohlenhydraten wie Zucker oder Stärke können tatsächlich zur Fettleibigkeit beitragen", sagt Sabine Partheymüller. Sie kommen vor allem in Süßigkeiten, zuckerhaltigen Getränken und Kuchen vor. Wo sind Kohlenhydrate und wo kommen sie vor?

Kohlehydrate - Energy for the Body | Studio für Ernährung von Nestlé A/S

Damit wir effizient und lebendig sind und uns gut auf das Wesentliche konzentriert haben, benötigen wir Kraft. Die einfachste Möglichkeit für unseren Organismus, die durch Kohlenhydrate gewonnene Kraft zu nutzen. Doch nicht alle Kohlenhydrate sind gleich! Da gibt es einfache Zucker, Polysaccharide und Nahrungsfasern - sie alle gehören zur Gruppe der Kohlenhydrate. Welche Kohlenhydrate sind darin enthalten?

Einige Kohlenhydrate sind uns wichtig, weil sie süss sind. Die sind in Früchten, Geleebabys oder Schoko gefangen. Auch Kleinkinder wissen um den leicht süßlichen Nachgeschmack. Die anderen Kohlenhydrate haben einen neutralen Eigengeschmack. Nahrungsfasern in Vollkorn erzeugnissen, Gemüsen und Früchten sind ebenfalls Kohlenhydrate. Da die Kohlenhydrate unterschiedliche Strukturen haben, versorgen sie auch unterschiedliche Energiemengen.

Der kleinste Baustein der Kohlenhydrate wird als einfacher Zucker bezeichnet. Man findet sie in Süßspeisen wie z. B. Honigsorten, Früchten und Säften, aber auch in Süßwaren und Haushaltszuckern. Besonders günstig beeinflussen Vollkorn-Produkte, HÃ?lsen und GemÃ?se den Blutzucker. Diese Nahrungsmittel beinhalten sogenannte Polysaccharide, also Kohlenhydrate, die erst vom Organismus abgebaut werden müssen, bevor sie ins Blut eindringen.

Vollkornprodukte, Gemüsesorten und viele Obstsorten haben außerdem einen geringen Glykämieindex (GI). Bei kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln bewertet der glykämische Index die Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel: Je geringer der glykämische Index, desto besser die Auswirkungen auf den Blutzucker. Welche Kohlenhydrate sind darin enthalten? Unser Organismus ist kaum in der Lage, Nahrungsfasern zu verwenden. Trotzdem, oder gerade deshalb, sind sie sehr nützlich für unsere Gesundheist.

Die Ballaststoffe haben auch den Nachteil, dass sich die Entleerung des Magens verzögert, was zu einer längeren Haltbarkeit der Ballaststoffe führt. Wer jeden Tag Vollkorn-Produkte, Erdäpfel, Gemüse, Früchte, Hähnchen und Schalenfrüchte isst, wird optimal mit Nahrungsfasern und auch mit anderen Kohlehydraten gespeist. Unser Hochleistungs-Energieball punktet mit hochwertigen Nahrungsfasern und vielen Kohlehydraten.

Kohlehydrate

Die Kohlenhydrate sind lebenswichtig, weil der Organismus sie für seinen Metabolismus bräuchte. Viele Lebensmittel beinhalten Kohlenhydrate, z.B. in Gestalt von Speisestärke in Broten, Erdäpfeln oder Teigwaren, als Laktose in Molkereiprodukten oder als Fruktose in Früchten und Gemüsen. Die Kohlenhydrate setzen sich aus verschiedenen Zucker-Molekülen zusammen und werden nach ihrer Zahl klassifiziert.

Kohlenhydrate: Kohlenhydrate, die aus nur einem einzelnen Molekül Zucker wie Glukose oder Fruktose zusammengesetzt sind. Deaccharide: Kohlenhydrate, die aus zwei Zucker-Molekülen wie z. B. Vollmilchzucker (Laktose) oder Hauszucker (Saccharose) zusammengesetzt sind. Mehr- oder Mehrfachzucker (Oligosaccharide oder Polysaccharide): Kohlenhydrate, die aus mehr als zwei Molekülen Zucker zusammengesetzt sind, z.B. Zucker.

Also sind nicht alle Zuckersorten gleich. Glucose zum Beispiel ist eine der schnellstmöglichen Energiequellen für Körper, Geist und Nieren. Ein erwachsener Mensch braucht allein im Kopf etwa 140 Gramm Glucose pro Tag. Bei 1 Gramm Kohlenhydraten oder Kristallzucker sind es ca. 4Kalorien. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät, mehr als 50 pro Tag über Kohlenhydrate zu konsumieren.

Weshalb setzen Lebensmittelproduzenten unterschiedliche Arten von Zucker ein? In der Lebensmittelproduktion - ob im Handel oder in der Wirtschaft - werden nicht nur Hauszucker, sondern auch andere Zuckersorten eingesetzt. Das hat einen wesentlichen Grund: Die verschiedenen Zuckertypen sind in ihrer Struktur und ihren Merkmalen unterschiedlich. Zudem sind die Süsskraft, der Geschmack, die Lösekraft, die Zähigkeit, das Braunwerden sowie die Bindung an das Wasser unterschiedlich.

Jeder Zuckertyp kann die Beschaffenheit eines Produkts unterschiedlich stark beeinträchtigen. Bei der Herstellung von Joghurt zum Beispiel spielt der technische Unterschied zwischen den verschiedenen Zuckertypen eine wichtige Rolle, weil Milchsäuren nicht alle Zuckertypen gleich gut für Fermentationsprozesse verwenden können. Die in einem Erzeugnis enthaltenen Zuckersorten sind im Zutatenverzeichnis aufgeführt. Der Gesetzgeber schreibt den Herstellern vor, jede Art von Zucker zu deklarieren.

Fructose: Das Einfachzucker-Fructose ist durch die größte Löse- und Süsskraft aller Zuckersorten gekennzeichnet und kann auch mehr (Luft-)Feuchtigkeit aufsaugen. Fructose ist besser als jede andere Zuckerart und gewährleistet, dass sich das Gebäck gut bräunt und ein angenehmer Duft entwickelt. So macht z.B. die Süßung mit Fructose das Eis besonders sahnig und friert vorzüglich ein.

Traubenzucker: Traubenzucker oder Traubenzucker ist wie Fructose ein Einfachzucker, weicht aber merklich ab. Im Backwarenbereich wird Traubenzucker zur optimalen Gärung der Hefe eingesetzt, in den Bereichen Energie und Sportprodukte als rasch verfügbarer und weniger süßer Zusatz. Lactose: Lactose wird aus Muttermilch hergestellt und ist der Zucker mit der niedrigsten Wasserlöslichkeit und stark reduzierter Süsskraft.

Bei Gerbereaktionen ist Lactose reaktiver als Zucker und bewirkt die Entstehung bestimmter Aromastoffe, die einen besonderen Eigengeschmack erzeugen. Glucosesirupe: Glucosesirupe werden aus Glucose, Malzzucker und langkettigen Kohlehydraten (Oligosacchariden) zubereitet. Glucosesirupe sind je nach Beschaffenheit unterschiedlich viskos und süßend.

Im Zutatenverzeichnis sind die Zuckersorten durch ihre chemische Bezeichnung gekennzeichnet, z.B. Fructose oder Glucosesirup. Erscheint der Ausdruck "Zucker" in der Liste der Zutaten, ist Hauszucker, also Sucrose, im Nahrungsmittel vorhanden.

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