Welche Fettsäuren sind Gesund

Guter Fettgehalt, schlechter Fettgehalt: Welche Fettsäuren sind gesund?

Guter Fettgehalt, schlechter Fettgehalt: Welche Fettsäuren sind gesund? Wenn es um Fette geht, teilen sich die Geister: Der eine denkt, dass Fette per definitionem gesundheitsschädlich sind und sich verdichten, der andere betrachtet Fette als einen der wesentlichen Bausteine einer gesünderen Ernährungsweise. Wenn es um gesunde und ungesunde Fette geht, ist es notwendig, zwischen den einzelnen Fettsäuren zu unterscheiden.

Wenn man von gesundem Fett redet, sind meistens einfach und polyungesättigte Fettsäuren zu verstehen - andererseits gelten die ungesättigten Fettsäuren als gesundheitsschädlich. Im Folgenden erläutern wir die Differenzen und erläutern, warum tierische Fette nicht unbedingt gesundheitsschädlich sind. Sättigte Fettsäuren kommen vor allem in Tiernahrung wie z. B. Buttern. Käsen, Käse. Fleischerzeugnisse und ähnliches.

Palmfett und Kokosnussfett beinhalten aber auch die gesättigten Fettsäuren wie z. B. Palmitsäure und Fettsäure. Diese Fettsäuren werden allgemein als gesundheitsschädlich eingestuft, da sie bei übermäßiger Aufnahme die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Zuckerkrankheiten fördern. Monoungesättigte Fettsäuren (Omega-9-Fettsäuren) sind die nächsthöhere Fettkategorie und werden als gesund angesehen. Polyungesättigte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind wohl die wohl berühmtesten Repräsentanten von "gesunden Fetten".

Gesunde polyungesättigte Fettsäuren (insbesondere Omega-3-Fettsäuren) sind ein unentbehrlicher Baustein der Zellmembran unseres Organismus. Die Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 sind von enormer Wichtigkeit für die Entwicklung des Gehirns und der Augen bei Kindern und Jugendlichen und für die Krebsvorsorge. Da die Fettsäuren Omega-6 und Omega-3 das selbe Ferment für den Stoffwechsel brauchen. Ein Überschuss an Omega-6-Fetten verhindert die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren.

Aus diesem Grund werden die polyungesättigten Omega-6-Fettsäuren manchmal als ungesunde Fette betrachtet. Aber man muss sich das hier gut ansehen: Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Fehlen von Omega-3-Fettsäuren, zum Beispiel verursacht durch zu viel Omega-6, das Herzinfarktrisiko verzehnfachen kann. Für eine gesunde Diät ist es daher wichtig, dass mehr Omega-3-Lebensmittel als Omega-6-Lebensmittel auf der Speisekarte erscheinen.

Öltipp: Während die Sonnenblumenöle ein Verhältniss von Omega-6 und Omega-3 von 120:1 haben. Olivenöle bieten ein viel günstigeres Verhältniss von 8:1. Hanföle mit einem Verhältniss von Omega-6 zu Omega-3 von 3:1 sind sogar noch besser, und Rapsöle eignen sich auch ausgezeichnet, um die Zufuhr von Omega-3 und Omega-6 im Gleichgewichtszustand zu erhalten. Die so genannten Transfettsäuren, die bei der Erhitzung ungesättigter Fette und bei der gewerblichen Herstellung von Nahrungsmitteln anfallen, sind ohne Einschränkung gesundheitsschädlich.

Es ist anzumerken, dass polyungesättigte Fettsäuren gesund sind, wenn das VerhÃ?ltnis von Omega-3- und Omega-6-FettsÃ?uren stimmen. Aber auch wenn kaum jemand davon spricht. Gesättigte Fettsäuren sind nicht unbedingt gesundheitsschädlich, sondern Teil einer gesünderen Ernährungsweise! Entscheidend ist auch hier das Gleichgewicht zwischen einfach und polyungesättigten Fettsäuren.

Mehr zum Thema