Welches Bratfett ist Gesund

Einig sind sich die Fachleute, dass gesundes Fett ein wesentlicher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährungsweise ist.
Sie benötigen auch ein leichtes Frittieröl. Unter den pflanzlichen Ölen sind Raps- und Leinsamenöl führend beim Gehalt an Omega-3-Fettsäuren.
Das kaltgepresste native Extraolivenöl ist auch für Salat und Dips geeignet, da es einen hohen Anteil an Herzschutz und cholesterinsenkender Oleinsäure enthält.
Auch für kurzes Dämpfen und Braten ist sie sehr gut gerüstet - denn es ist inzwischen bekannt, dass die Milchfette gesundheitlich unbedenklich sind.
Die meisten pflanzlichen Öle sind bis auf wenige Ausnahmefälle zum Frittieren gut verträglich. Weil ein öl gesund ist, wenn es viele gesättigte Säuren hat.

Öl, Rapsöl, Butter, kaltgepresst, raffiniert - welches Fett sollte am besten verwendet werden? Eines der Anzeichen dafür ist, dass das Fett in der Pfanne zu rauchen beginnt. Solide Speiseöle und -fette zum Kochen und Braten. Genügend Fett in der Ernährung ist gesund! Aber welche Speiseöle und -fette sind vorteilhaft?

7 gesundes Öl & Fett für Ihre Lebensmittel!

Einig sind sich die Fachleute, dass gesundes Fett ein wesentlicher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährungsweise ist. Grundsätzlich sollten wir uns für Fett entscheiden, das viel Omega-3-Fettsäuren oder Ölsäuren enthält - denn diese sind lebenswichtig, herzschonend und kommen viel zu wenig auf den Tisch. Grundlage ist immer ein gutes Öl (reich an Ölsäure) und als Omega-3-Quelle z.B. Raps- oder Leinsamenöl.

Sie benötigen auch ein leichtes Frittieröl. Unter den pflanzlichen Ölen sind Raps- und Leinsamenöl führend beim Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Das raffinierte Rapssamenöl ist geeignet zum Rösten, Kochen und Kochen, das kaltgepresste Olivenöl ist für die Kaltküche geeignet. Sehr hochwertiges, aber auch geschmacksintensives Leinsamenöl ist ein hervorragendes Sahnehäubchen für Kaltgerichte, Suppen oder Salzkartoffeln mit Magerquark.

Das kaltgepresste native Extraolivenöl ist auch für Salat und Dips geeignet, da es einen hohen Anteil an Herzschutz und cholesterinsenkender Oleinsäure enthält. Das raffinierte Raps-Öl ist auch hier optimal, da es verhältnismäßig geschmacklos ist und sowohl zu süssen als auch zu pikanten Speisen paßt. Wem es deftig schmeckt und nur kurz schmoren oder frittieren will, der verwendet dazu Oliven.

Auch für kurzes Dämpfen und Braten ist sie sehr gut gerüstet - denn es ist inzwischen bekannt, dass die Milchfette gesundheitlich unbedenklich sind. Schweineschmalz wird aus dem Tierfett gewonnen - wer damit Probleme hat, der wird in Rapssamen und Öl eine gesunde Variante finden. Weil die gehärteten pflanzlichen Fette in der Regel im Lebensmittelmarkt zum Braten erhältlich sind und diese gefäßschädigende Trans-Fettsäuren enthalten, sollten Sie so wenig wie möglich frittieren.

Olivenoel, Palmoel oder Butter? Welche Frittierfette können mit gutem Gewissen verwendet werden?

Die meisten pflanzlichen Öle sind bis auf wenige Ausnahmefälle zum Frittieren gut verträglich. Weil ein öl gesund ist, wenn es viele gesättigte Säuren hat. Doch gerade diese - insbesondere die qualitativ hochstehenden Omega-3- oder Omega-6-Fettsäuren - fangen an, bei vergleichsweise tiefen Außentemperaturen zu oxydieren. Dies zeigt sich daran, dass das Pfannenfett zu räuchern beginnt.

Dies ist beunruhigend, da die Speisefettsäuren das toxische und eigentlich krebserregende Akrolein produzieren. Deshalb sind Raps- oder Leinsamenöl - obwohl an sich sehr gesund - kaum zum Frittieren zu gebrauchen. Sie können auch gut mit Sonnenblumen- und kalt gepresstem (nativem) Öl anbraten, da es verhältnismäßig hitzebeständig ist - mindestens bis zu einer Wassertemperatur von 180°C.

Sie müssen nur die Waagschale im Blick haben - mehr als bei anderen Fettsorten - und darauf achten, dass das Öl nicht zu warm wird. Gleiches trifft auch auf andere Ölarten wie Erdnuss-, Sesam-, Kokos- oder Palmöl zu. Allerdings beinhalten sie mehr ungesättigte Fette und sind daher weniger nährwertvoll.

Erstens sind natürliche Schmieröle besser als die verarbeiteten Fettsäuren, besonders die gehärteten Säfte. Die Aushärtung des Fettes erfolgt bei höheren Umgebungstemperaturen, so dass hierfür zusätzlich Kraft aufzubringen ist. Pflanzenöle sind besser als Tierfette. Die Massenproduktion von Palmenöl ist zwar ein großes Hindernis, weil vor allem in südostasiatischen Ländern große Teile des Regenwaldes abgeholzt werden, aber das ist nicht die Ursache des Palmöls selbst.

Die Tatsache, dass noch immer so viele Wälder abgeholzt werden, ist nicht allein auf Palmenöl zurückzuführen, sondern auf die rapide wachsende weltweite Nachfrage nach pflanzlichem Öl als Ganzes, vor allem wegen der Forderung nach Biokraftstoff, d.h. Energierohstoffen. Wenn die Menschen nur Palmenöl zum Garen benutzen würden, wäre der Urwald nicht so ernst. Da Palmen- und Kokosnussöl aber in der Regel einen langen Weg zu uns zurücklegt und als gehärtetes Fett verwendet wird, vernebelt dies allein ihr ökologisches Gleichgewicht.

von Michaela Herzog