Wie Funktioniert Fasten zum Abnehmen?

Und wie funktioniert das intermittierende Fasten? Tips & Kniffe

Zum anderen wird unser Körpergewicht nahezu ausschließlich vom Hormonhaushalt kontrolliert. Dabei haben wir immer das optimale oder unter den jeweiligen Bedingungen das kleinste mögliche Unheil. Das weiß offenbar Frau Dr. med. Lena Brédow.

Man muss diese Wechselbeziehungen wissen, wenn man seine eigene gesundheitliche Situation nicht durch falsches (Ernährungs-)Verhalten bedrohen will. Gerade hier ist Mrs. Fredow als Betreuerin mehrerer Fitness-Studios eine Fachfrau, deren Methodik in der praktischen Anwendung erprobt wurde.

Die Tatsache, dass es immer noch so viele übergewichtige Menschen gibt, ist laut Peter das Ergebnis von Dauerstress. Um die Blutzuckerwerte "ernten" zu können, benötigen die Muskel- und Organzellen (mit Ausnahme des Gehirns) zusätzlich insulinpflichtig. Keine Insuline bedeutet: Alle Nahrungsmittel für das Gehirn. Hält der Streß jedoch an, haben die verbleibenden Körperzellen ein langwieriges Defizit an Energie.

Das Gehirn hat dazu alternative Konzepte für Plan H und K ausgearbeitet. Das Gehirn erniedrigt beim C-Typ das Energieniveau und sammelt im Unterhautgewebe - dem Sumo-Ringer-Typ - Fettspeicher an. Hunger oder Jogging hilft hier auf lange Sicht nicht weiter, denn jedes Kalorienmangel bringt Streß und Verlangen mit sich.

Und das Gehirn bleibt bei seinem Vorhaben. Was würden Sie Ihren übergeordneten Kunden raten, wenn Sie all dies wissen? Es wäre logisch: Fettleibigkeit entsteht durch Streß, d. h. Stressabbau. Dass dies in der praktischen Anwendung aber kaum funktioniert, weiß Bredow: "Übergewichtige Menschen haben ein falsches Bewusstsein, sie wollen etwas tun". Zur Überwindung dieser Barriere hat sie nach einiger Zeit ihre "Phase 1" ausgearbeitet.

Die Dauer dieser Etappe beträgt 14 Tage. Welche Ideen stecken hinter dem Konzept von Stufe 1? Ziel ist es, in diesen 14 Tagen diesen Essstress zu reduzieren und dem Hirn die Sicherheit zu geben, dass es trotz des Stresses genug Nahrungsmittel gibt, um den Organismus aus dem Energiemangel zu befreien. ln Stufe eins sagt man zu unserem Gehirn:"Sei ganz still, kein Streß, es gibt noch Suppe."

Wichtiger Hinweis: In der ersten Stufe geht es nicht um Körpergewicht, sondern darum, dass unser Organismus bereits vermutet, dass er in das gute Gefühl-Gewicht - also ins Wohlbefinden - fallen könnte. In der vierwöchigen zweiten Stufe ist etwas mehr diszipliniert. Nun sollten Sie jeden zweiten Tag ohne Essen aufgeben.

Der Rest der Tage ist derselbe wie in der 1. Etappe, mit dem einzigen Ausnahmen: Der Rest der Tage ist derselbe wie in der 1. Etappe, mit dem einzigen Ausnahmen. Der Abstand zwischen den Mahlzeiten ist jetzt 4 Std. (statt 3 Std.) und die letzten drei Std. vor dem Einschlafen. Mit der dritten Stufe wird das System aufgelockert. Selbstverständlich kann dies auch variiert werden und Sie können z.B. nach der 1. Stufe die weichere Version 3 auswählen.

Das Erreichen des Wohlfühlgewichtes kann einige Monate dauern, aber das kann durchaus von Nutzen sein. Schlussfolgerung: Es ist seit längerem bekannt, dass das intermittierende Fasten etwas vom Besten ist, was Sie für Ihre eigene gesundheitliche Situation tun können (siehe hier oder hier). Vielleicht ist das Werk von Frau Dr. med. Lena Brédow die Lösung.

Das Gehirn des Menschen steuert uns, um das für unsere Gesundheit bestmögliche Körpergewicht zu erreichen. Über- und Untergewicht sind (fast) immer eine Adaption des Organismus an chronischen Streß, der durch falsches Abnehmen noch verstärkt wird.

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