Wie ist ein Muskel Aufgebaut

Aufbau des Muskels

Auf diese Weise wird ein Muskel aufgebaut. Ähnlich einem dicken Kabel werden verschiedene Strukturen im Muskel gebündelt und in feste Hüllen verpackt. Der Muskel ist in seiner groben Struktur so aufgebaut, dass Kraft und Funktionalität optimal unterstützt werden. Die Muskelfasern bestehen aus Tausenden von fadenförmigen Strukturen, den sogenannten Myofibrillen. Sie verlaufen Seite an Seite durch die Muskelfaser in Längsrichtung und bestehen aus kleineren Einheiten, den Myofilamenten.

Aufbau des Muskelgewebes

es überhaupt aufgebaut? Man unterscheidet im Wesentlichen drei Arten von Muskeln: die glatten und gestreiften und die Herzmuskeln. Es geht um die gestreiften Muskelpartien, da sie das ganze Skelettsystem bilden. Der Skelettmuskel ist die für die aktiven Bewegungen des Körpers verantwortliche Muskelgruppe. Kräftige (= Muskelzellen). Eine solche Muschelfaser kann bis zu 15 cm lang sein.

Das Muskelpaket ist von einer weiteren Schicht Bindegewebe umgeben: dem Epidermis, das Gefäße enthält. Die Epimysien gelangen schliesslich in die Muskelfaszien. Der feine Muskelaufbau ist sehr aufwendig. Dies wird nachvollziehbar, wenn man sich die Struktur der Muscelfaser ansieht (hier erfährt man etwas über die Muskelfasertypen). Diese Fasern sind so genannte myofibrilläre Fasern, die es der Muskulatur ermöglichen, sich zusammenzuziehen (den Muskel zu verkürzen).

Wir haben mit dem Sarcomer endlich die kleinste funktionelle Maßeinheit des Muskelgewebes erreicht. Der Sarkom besteht aus zwei Myofilamenten: dem feinen Aktinfilament und dem dichten Mysinfilament ("beide Proteine"). Jeder Sarkom ist an seinen Stirnseiten durch Z-Scheiben gebunden. In Ruhe stehen die Myosinfäden berührungslos in die Aktinfäden ein, da sie verschoben sind.

Sind beide Fäden verbunden, zieht sich der Muskel zusammen; er kürzt sich. Wie ein Stachelhaken packt sich das Muskelgewebe in das Actin, so dass die beiden zusammenziehen. Da sich der Actin nun von zwei Hälften in die Mitte des Sarcomers begibt, kürzt sich das gesamte Sarcomer. So kommt es zur Kontraktion der Muskeln.

Der Begriff der quergestreiften Muskelmasse ist übrigens auf die Anordnungen der Sarkome zurück zu führen. Sie zeigen unter dem Lichtmikroskop ein Kreuzstreifenmuster.

sarkomerieren

Grundkenntnisse der Muskelanatomie sind nützlich, um die Funktion der Muskulatur besser zu erfassen. Die Skelettmuskeln bestehen aus vielen parallelen Fasern. Je nach Trainingsbedingung können die Fasern eine Körperlänge von mehreren cm haben, sind aber nur 9 bis 100 µm dumm.

Dazwischen liegen die kleinsten Blutgefässe (sogenannte Kapillaren) sowie Nerven- und Sehnenfasern. Die Bindehaut - das so genannte Endeomysium - verbindet die Einzelfasern zu mehreren Büscheln. Eine Muskelfaserbündelung besteht aus etwa 10 bis 20 nebeneinander liegenden Fasern. Auch die angrenzenden Muskel-Faserbündel sind durch das so genannte Bauchfell (Perimysium) von einander abgetrennt.

Etwa 10 bis 40 Faserbündel bilden einen Stützmuskel, der von einer weiteren Bindegewebshülle, dem so genannten Epidermis, umspannt wird. Die Epimysien hingegen sind von einer sehnigen Muskulatur aus gespanntem Gewebe, der so genannten Faszienhaut, umgeben. Am Ende des Muskelgewebes verbindet sich die Faszien mit der Mucke. Ein genauerer Blick auf die Einzelfasern unter dem Stereomikroskop zeigt, dass jede einzelne Muskelzelle aus kleinen Bestandteilen besteht - das sind die so genannten myofibrils (griechisch myos = Muskel, lat. myos = kleine Faser).

In einem Muskelfasergewebe mit einer Körperlänge von 10 cm sitzen also etwa 40.000 Sarkome in einem Muskel. Weil eine Muscelfaser aus vielen verschiedenen Muskelzellen zusammengesetzt ist - und ein skelettartiger Muskel seinerseits aus vielen Muskelzellen zusammengesetzt ist - enthält die Muskulatur manchmal mehrere hundert Mio. Sarkome. Das Myosin befindet sich in der Sarkommitte.

Die beiden Fäden verändern ihre Längen nicht - nur der Zwischenraum zwischen den beiden Z-Scheiben eines Sarcomers wird verringer. Indem viele einzelne Sarkome nacheinander verkürzt werden, kommt es letztendlich zu einer erkennbaren Muskelzusammenziehung. Zahlreiche Sarkome formen nacheinander eine Myofibrill, viele Myofibrillien in paralleler Anordnung eine Mimikfaser. Aber nicht alle Muskelfasern sind gleich.

Grundsätzlich können zwei Arten von Muscelfasern unterschieden werden: die schnellen Muscelfasern, auch bekannt als FT-Fasern oder die schnellen Zuckungen. Sie ziehen sich relativ zögerlich zusammen, sind aber sehr langlebig. Denn ST-Fasern beinhalten viel Herzmuskelprotein (ein Muskeleiweiß, das die Sauerstoffaufnahme aus dem Körper übernimmt und an die Muskulatur abgibt) und sind mitochondrienreich ( "Kraftwerke der Zelle", die das hochenergetische Moleküle für die Muskelzusammenziehung ausbilden.

Vor allem die Muskulatur der Haltearbeit hat einen sehr großen Prozentsatz an langsamen Zuckungen der Muskelfaser. Dagegen können FT-Fasern große Belastungen verursachen und sich verhältnismäßig rasch zusammenziehen - haben aber eine geringere Ausdauer. Anders als ST-Fasern sind FT-Fasern hauptsächlich auf die Erzeugung anaerober Energien (ohne Sauerstoff) angewiesen, da die Membranen die FT-Fasern nicht ausreichend rasch mit Strom ausstatten.

Es gibt in allen Muskelgruppen sowohl Spinnfasern als auch FT-Fasern. Die Anzahl der vorhandenen Muscelfasern eines gewissen Typus ist von Muskel zu Muskel und von Person zu Person sehr unterschiedlich. Die exakte Relation von SB - zu FT-Fasern ist weitestgehend gentechnisch bestimmt und in der großen Mehrheit der Population etwa gleich groß.

Im Ausnahmefall kann sich diese Aufteilung jedoch in eine bestimmte Richtung verlagern: So kann ein "geborener Sprinter" bei der Entbindung einen FT-Fasergehalt von bis zu 80 % aufweisen, während begabte Laufsportler durch einen erhöhten Gehalt an langsamen, zuckenden Muscelfasern gekennzeichnet sind. Die Muskelfaserverteilung kann nur eingeschränkt durch Trainieren verändert werden:

Regelmässiges Konditionstraining führte langfristig dazu, dass sich die schnell zuckenden FT-Fasern in ST-Fasern "verwandeln" - eine Umsetzung von langsameren in schnellere Muscelfasern ist jedoch nicht möglich. Neben der Muskelfaser, den Gefäßen und dem bindegewebigen Gewebe enthält jeder Muskel so genannte Muskeln. Die Muskeln sind kleine Kapseln aus Gewebe in Spindelform, die zwischen den Einzelfasern eines Muskelgewebes liegt.

Allerdings erstreckt sich die Muskelspindel nicht über die ganze Muskellänge, sondern ist an ihren Stirnseiten mit den angrenzenden Muscelfasern durchverbunden. In den Spindeln der Muskeln gibt es einige wenige feine Muskelfäden - sogenannte "intrafusal" Faser. Die Nervenendigungen windet sich von aussen spiralig um die Muskelspindel. der Muskulatur, die Schnelligkeit dieser Änderungen.

Eine Muskelachse kann daher als eine Form der "Längenkontrolle" des Muskelgewebes bezeichnet werden. Wenn ein Muskel gestreckt wird, strecken sich auch die inneren Spindeln. Dieses Stretching bewirkt eine Wechselwirkung der Muskelfasern, die die Spindeln bilden - präziser gesagt, die Muskeln übertragen diese Information über das Rückgrat an das Hirn.

Wenn die Muskelachse eine schlagartige Streckung eines Muskels feststellt, bewirken die in die Wirbelsäule gelangenden Impulse der Muskelachse, dass sich der gesamte Muskel reflektierend kontrahiert. Dadurch wird der Muskel vor Überdehnungen und Beschädigungen geschützt. Dabei werden die Muskeln in den Halsmuskeln gestreckt. Die Spindeln sind über den ganzen Muskel verteilt. Wieviele Spindeln sich in einem Muskel befindet, ist sehr verschieden - die exakte Zahl kann zwischen 40 und 500 Spindeln pro Muskel sein.

Die an sehr kleinen Bewegungsabläufen beteiligten Muskelgruppen (z.B. die Augenmuskulatur oder die Fingermuskulatur) haben viele Spindeln. Der Rumpfmuskel dagegen hat nur eine kleine Zahl von Spindeln.

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