Wirksame Fatburner

" Fatburner" zum Abnehmen - oft eine Gefahr!

In vielen der angebotenen Fatburner-Tabletten sind Stoffe enthalten, die laut Hersteller den Appetit dämpfen sollen. Fettverbrennende Tabletten mit hochwirksamen Sympathomimetika (= Substanzen, die an bestimmte Rezeptoren im Körper binden) wie Ephedrin und Synephrin werden nicht empfohlen. Die Wirksamkeit von Forskolin für diese beanspruchten Anwendungsgebiete ist jedoch nicht ausreichend belegt. "Es gibt keine Fettverbrenner, die so effektiv und sicher sind wie gelobt", sagt Professor Hans Hauner, Ernährungswissenschaftler am Else-Kröner-Fresenius-Zentrum in München. Darüber hinaus sind alle Informationen nützlich, die zu einem realistischen Bild der Produktsicherheit und Wirksamkeit von Fatburner-Kapseln beitragen.

"Fatburner " zum Abnehmen - oft eine Bedrohung!

Wie sieht die Anzeige für Fatburners aus? Nahrungsergänzungen, die als "Fatburner" beworben werden, verheißen echte Weltwunder. "so die Anzeige für Fatburner, die vor allem für Aufbauhersteller gedacht ist." Den Herstellern liegen jedoch keine Erklärungen oder Beweise für diese vermeintlich zielgerichtete Einwirkung vor. Manche als "rein pflanzlich" deklarierten Fettverbrenner sollen die Nahrungszufuhr verringern und die Magenaktivität erhöhen.

Die meisten Fettverbrenner, die über das Netz verkauft werden, beinhalten gesundheitsschädliche oder nicht ausreichend erforschte Wirkstoffe. Reine pflanzliche" Heilmittel können auch sehr risikoreich sein, besonders wenn mehrere Wirkstoffe wie z. B. Coffein und Synnephrin miteinander verbunden werden: Der Gebrauch kann hohen Druck, Schlafstörungen, Tachykardie oder gar einen Herzanfall verursachen. Was sind die Bestandteile von Fettverbrennern?

Es gibt keine gesetzliche Bestimmung, was der Ausdruck "Fatburner" bedeutet. Daher haben sie sehr unterschiedliche Zusammensetzungen, beinhalten aber in der Regel einen oder mehrere der nachfolgenden Stoffe. Einige davon sind nicht einmal für den Einsatz in Nahrungsmitteln - einschließlich Nahrungsergänzungen - freigegeben. Hydroxycitric Acid (HCA) wird aus der in Indien vorkommenden Pflanze Guarcinia kambogia extrahiert und als Guarcinia kambogia in Fettverbrennern verwendet.

Aus diesem Grund werden Garcinia-Extrakte oder die Droge mit der Bezeichnung für den Wirkstoff Hawaii in der Werbebranche als schlankheitsfördernd eingestuft. Beim Menschen ist dieser Effekt noch nicht bewiesen. So gibt es nicht nur große Bedenken hinsichtlich der Effektivität, sondern auch hinsichtlich der Unbedenklichkeit von HCA-haltigen Schlankheitsmitteln. Synephrine, wird oft als Ersatz für verbotenes Ephedrin oder Ephedra-Pflanze verwendet.

Sie kommt natürlich in Bitterorangen ( "Bitterorange" oder "Citrus aurantium") vor und wird oft in Fettverbrennern zusammen mit Coffein (oder coffeinhaltigen Inhaltsstoffen wie Guaraná, grünem Tee oder Kaffeeextrakt) gefunden. Die beiden Substanzen beeinflussen das Herz-Kreislauf-System und können sich in ihrer Wirkungsweise stärken. Kaum zu viel synephrine wird durch Obst aufgesogen, aber dieses kann durch diätetische Ergänzungen rasch geschehen.

Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobeurteilung (BfR) sollten nicht mehr als 6,7 Milligramm synephrine pro Tag mit einem Nahrungszusatz eingenommen werden. Yohimbine aus der Baumrinde des African Johimbe Baums wird normalerweise in Fettverbrennern als Yohimbine Hydrochlorid (Yohimbine HCL) gefunden. Daher hält das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BfR) die Anwendung von yohimbine aufgrund der bekannten Gefahren für "nicht geeignet".

Schließlich wurde das Produkt gemäß der EU-Verordnung 2015/403 als ein Lebensmittel klassifiziert, dessen Anwendung in Nahrungsmitteln von der Europäische Union getestet werden soll (gemäß Annex II, Teil II, Regulation (EC) 1925/2006). Daher gehören sie - obwohl oft im Netz verfügbar - nicht in Nahrungsergänzungen. Fettbrennerzusätze beinhalten nicht alle gefährlichen Stoffe.

In ihrem Schlankheitstest 2014 bewertete die Stiftung Warentest Produkte, die unter anderem als Fettverbrenner erhältlich sind. Hauptsächlich waren darin Styropor aus Citrusfrüchten und anderem Gemüse und Früchten zu finden. Weitere Erzeugnisse enthielten flavonische Stoffe aus Lakritzwurzeln, Kaffe, Guarana oder Grüntee. Zusätzlich wurden die Spurengruppen Chromium und Zn sowie das in Nahrungsergänzungen nach der Richtlinie des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfR) nicht enthaltene Eisen enthaltene Eisen (Kupfer) beigemischt.

Worauf sollte ich bei der Anwendung von Fatburner achten? In vielen als besonders effektiv gelobten Fettverbrennern sind für Nahrungsmittel nicht zugelassene Gefahrstoffe wie z.B. NDP. Nicht angemeldete Inhaltsstoffe sind besonders gefährlich, da die Gefahr der Ware dann für den Abnehmer nicht ersichtlich ist. Besonders gefährdet sind hier Waren, die aus dem europäischen Raum über das Netz bezogen werden.

Bei vielen Fettverbrennern werden verschiedene Pflanzenextrakte miteinander vermischt. Auch wenn die Einzelstoffe nicht in gefährlicher Menge vorliegen, kann die Auswirkung dieser Gemische nicht abgeschätzt werden und es können unerwartete gefährliche Auswirkungen auftreten. Die Gefahr dieser Erzeugnisse ist um so größer, je größer der Gehalt des jeweiligen Gegenstands ist. Enthält die Liste der Inhaltsstoffe keine Menge der aktiven Inhaltsstoffe, sollte sie überhaupt nicht verzehrt werden.

Das Zusammenwirken mit Coffein, wie es bei synephrinhaltigen Präparaten oft der Fall ist, steigert die Wirksamkeit vieler Substanzen und kann zu hohem Blutdruck, Tachykardie und sogar Herzinfarktbildung führen. Es ist ärgerlich, wenn die Produkte nicht das enthalten, was auf ihnen steht: So hat das Stuttgarter Chemie- und Veterinäramt trotz der Aussage "100% GARCINA KAMBOGIA-Extrakt" und der Reklame "ohne Füllstoffe" große Mengen an Stärkemitteln und Mineralstoffen bei Tests von Erzeugnissen mit HAK festgestellt.

Vermeiden Sie Fettverbrenner, insbesondere von Produkten aus nicht sicheren Internetquellen. Klennow K, Katté K P, Weigewitz E, Lusemund E, Löting E, Schauzu E, Shumann E, W. K., E. K. E, K. E. K. (2012): Gefährdungsbeurteilung von Anlagen und Pflanzenpräparaten, Bundesanstalt für Risikobewertung: Johimbe, Deutschland. Klennow K, Katté K P, Weigewitz E, Lusemund E, Löting E, Schauzu E, Shumann E, W. K., W. K., W. K., W. K., W. K. (2013): Gefährdungsbeurteilung von Anlagen und Pflanzenpräparaten, Bundesanstalt für Risikobewertung, Bd.

Bundesanstalt für Risikobeurteilung, Gutachten Nr. 004/2013 des Bundesinstituts für Risikobeurteilung vom 16. 11. 2012: Gesundheitsbewertung von synephrin- und coffeinhaltigen Sportprodukten und Schlankheitsprodukten. Bundesministerium für Konsumentenschutz und Ernährungssicherheit, Pressemitteilung: Schlankheitsprodukte verheißen viel - aber wenig Hilfe, 03.01.2017. Aktualisiert BfR-Mitteilung Nr. 046/2015 vom 26. 11. 2015: Dinitrophenolhaltige Nahrungsergänzungen (DNP) können zu schwerwiegenden Kontaminationen oder sogar zum Tod führen. 2.

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