Wo ist Fett Enthalten

Verborgene Fette: Welche Lebensmittel enthalten verborgene Fette?

Einer der Hauptgründe für Übergewicht ist der übermäßige Fettkonsum in Deutschland. Normalerweise ist man sich nicht einmal bewusst, wie viel Fett während des Tages verbraucht wird. Die pflanzlichen Fette und Öle sind nicht nur vital, sondern auch gesund, da sie die essentiellen ungesättigten Fettsäuren enthalten. Die tierischen Fette hingegen enthalten viele gesättigte Fettsäuren und viel Cholesterin, was zu Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße führen kann. Anmerkung: Lebensmittel mit hohem Fettgehalt müssen nicht unbedingt ungesund sein, in manchen Fällen ist sogar das Gegenteil der Fall.

Verborgene Fette: Welche Nahrungsmittel enthalten verborgene Fett?

Weißt du, wie viel Fett ein Gipfeli oder eine Wurst auf deinem Gebäck hat? In vielen Nahrungsmitteln sind besonders viele verborgene Fettsäuren enthalten, die mit dem bloßen Blick nicht sichtbar sind. In den nachfolgenden Nahrungsmitteln sind z.B. viele verborgene Fettsäuren enthalten: Man kann im täglichen Leben mit ein wenig Glück viele verborgene Fettsäuren retten.

Zum Beispiel hat der Ersatz von Wurstwaren durch Räucherschinken, Kochschinken oder Croissants durch eine Vollkornbrotscheibe bereits viel Fett gespart. Als fettreduzierte Variante zu den Chips gibt es Salzsticks und man kann den Käse durch etwas Fett (30% Fett in der Trockenmasse) von 17 g Fett pro 100 g ersetzten.

Edam ( "30 % Fett in der Trockenmasse") ist mit 16 g Fett pro 100 g ebenfalls eine gute Alternative. Für die Fleischsorten sollten Sie schlanke Varianten wie z. B. Geflügelfleisch vorziehen.

Wieviel Fett darf unsere Ernährung enthalten?

Nur zwei von vielen Fragen, die die Fachleute seit Jahren beschäftigt haben und immer wieder andere, oft widersprüchliche Lösungen vorfinden. Gegenwärtig ist dies bei Fett wieder der Fall: Wenn Sie Ihre eigene Fitness im Blick behalten und Ihr Körpergewicht senken wollen, sollten Sie Ihren Fettverzehr im Blick behalten.

Anders sah es bei 50 Wissenschaftlern aus 17 Nationen aus, die sich vor wenigen Tagen auf der "International Conference 2000 on Mediterranean Nutrition" in Berlin einfanden. Ein fettarmer Speiseplan wurde nicht jedem empfohlen, sagten sie. Die Mittelmeerbewohner verzehren traditionsgemäß eine große Anzahl pflanzlicher Lebensmittel wie z. B. Gemüsesorten, Früchte, Getreide u. Hefeteig.

Abhängig von der jeweiligen Gegend verbrauchen die Menschen zwischen 25 und 35 % ihrer Tagesenergie in Fettform. Die ungesättigte Fettsäure, die auch in Pflanzenölen wie Sonnenblumenöl, Maiskeimöl oder Sojabohnenöl enthalten ist, sowie in Schalenfrüchten und Kernen, ist gut für das Herzpartner. Wenn wir nicht genug davon mitnehmen, kann es beschädigt werden.

"Eine sehr fettreduzierte Diät kann bei Menschen mit zu hohem Gewicht, zu hohem Triglyceridgehalt oder latenter Insulin-Resistenz, aus der sich später einmal eine Zuckerkrankheit entwickeln kann, den bereits beeinträchtigten Metabolismus weiter schädigen", unterstreicht Prof. Dr. Gerd Asmann von der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Oft endet diese Erkrankung mit einem Herzanfall. "Nach Schätzungen von Herrn Dr. A. W. A. W. A. D. haben etwa 25 % aller Menschen in diesem Land einen oder mehrere dieser Gefahren.

In Bezug auf die Krebserkrankung deuten Untersuchungen darauf hin, dass eine Ernährung, die reich an Früchten, Gemüsen und Getreidearten ist, bösartige Tumore verhindern kann. Sie enthalten eine Vielzahl von Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe, Antioxidanzien und Ballaststoffe. "Auch gibt es eine Vielzahl von Anzeichen dafür, dass monoungesättigte Fette aus Pflanzenölen das Brustkrebsrisiko senken können", sagt Prof. Dr. Atif Auwad aus Büffel (New York).

"Gutes " Fett ist nicht nur gesundheitsfördernd, es kann laut mehreren US-Studien auch bei der Gewichtsabnahme hilfreich sein. In einer 18-monatigen Untersuchung in Bosten durfte die Haelfte der zum Teil sehr uebergewichtigen Probanden nur 20 Prozentpunkte ihrer taeglichen Energiezufuhr in Fettform konsumieren. In der anderen Kategorie gab es eine Mittelmeerdiät mit 35 % Fett.

Fazit: Die Teilnehmenden der Mittelmeergruppe fühlen sich viel besser, sie verlieren durchschnittlich elf Kilo und halten ihr Körpergewicht nach Abschluss der Studie. Mehr als 80 prozentig - teilweise schon nach sechs Monate - stoppten sie die Ernährung. Weiterer Pluspunkt des erhöhten Fettkonsums: Die Testpersonen der "mediterranen Gruppe" assen mehr Obst und Gemüsesorten - weil sie es schmackhafter fanden, wenn sie mit Fett vorbereitet wurden.

Dafür muss es Fett enthalten", ist auch die Feststellung von Prof. Dr. Rafael Carmena im spanischen València. Dies um so mehr, als nach Auskunft der Deutsche Gesellschaft für Ernährungsforschung (DGE) in Deutschland der durchschnittliche Fettgehalt in unserer Nahrung bereits bei rund 40 % lag. "Es ist besonders wichtig, dass wir das Fett oft aus Sahnesoßen, Süßigkeiten oder industriellen (und damit in der Regel fettreichen) Nahrungsmitteln gewinnen", sagt sie.

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