Zuckergehalt Lebensmittel Tabelle

Lebensmittelzucker - eindeutig und übersichtlich etikettiert

Dazu dienen ihnen eindeutige und leicht nachvollziehbare Angaben über die Beschaffenheit der Lebensmittel. Die Kennzeichnungspflicht auf Nahrungsmitteln wird vom Gesetzgebungsträger vorgegeben und findet in ganz Europa einheitliche Anwendung. Diese drei Eckpunkte sind für die Konsumenten von Bedeutung, die die Lebensmittelzusammensetzung genauer unter die Lupe nehmen wollen. Das gilt vor allem für Zucker:

den Nährwerttabellen, nährwertbezogene Aussagen. Insgesamt geben diese Kennzeichnungselemente dem Konsumenten Aufschluss über die Beschaffenheit der Lebensmittel und erlauben ihm so eine gezielte Einkaufsentscheidung. In der Nahrung ist kein Sugar verborgen. Eine schnelle Übersicht über den Energie- und Nährwertgehalt eines Nahrungsmittels bietet die Tabelle der Nährwerte, die auf nahezu allen verpackten Nahrungsmitteln zu finden ist.

Sieben Pflichtinformationen sind in der Tabelle der Nährwerte enthalten. Die Angabe bezieht sich immer auf 100 g bzw. 100 ml des entsprechenden Produktes. Anhand der Nährwert-Tabelle können Konsumenten auf einen Klick unterschiedliche Erzeugnisse hinsichtlich ihres Energieverbrauchs und Nährstoffgehaltes miteinander verglichen werden.

Oftmals werden die obligatorischen Informationen pro 100 g bzw. 100 ml von den Lebensmittelproduzenten auf freiwilliger Basis durch entsprechende Informationen pro Anteil erweitert. Als Vergleichsmassstab sollten jedoch immer die Zahlen pro 100 g oder 100 ml herangezogen werden. In der Nährwert-Tabelle ist auf einen Klick ersichtlich, wie viel zuckerhaltig ein Lebensmittel ist. Die Bezeichnung "Zucker" in der Ernährungswerttabelle bezieht sich auf den Gesamtzuckergehalt des Lebensmittels, d. h. die Gesamtheit aller Einzelzucker (Einfachzucker, z. B. Glucose oder Fructose) und disaccharides (Doppelzucker, z. B. Sacharose oder Lactose).

Dazu gehören sowohl der in einigen Nahrungsmittelzutaten natürlich vorkommende Zusatz von Rohrzucker als auch der Zusatz von Rohrzucker. Es ist gleichgültig, ob beispielsweise Sucrose ( "Haushaltszucker") oder zuckrige Lebensmittel wie z. B. Honige, dicke Säfte wie z. B. Agavendicksaft oder Apfelsirup oder (Trocken-)Früchte als Inhaltsstoffe verwendet werden.

Ähnlich wie Speisestärke ist es ein Kohlenhydrat. Sie wird in der Tabelle der Nährwerte separat aufgelistet, wo sie als "Kohlenhydrate, davon Zucker" bezeichnet wird. Das Zutatenverzeichnis zeigt alle Inhaltsstoffe mit ihren exakten Namen, die bei der Produktion eines Nahrungsmittels benutzt wurden. Er gibt Auskunft darüber, ob ein Zuckerzusatz erfolgt ist oder nicht.

Inhaltsstoffe, die nur einen kleinen Prozentsatz des Gewichts ausmachen. Am Ende der Liste der Inhaltsstoffe. In der Liste der Zutaten hat Sugar "eine andere Aussagekraft als in der Ernährungstabelle. Wo in der Tabelle der Nährwerte in der Liste der Zutaten der Ausdruck "Zucker" alle in einem Lebensmittel enthaltenen Mono- und Desaccharide umfasst, macht der Ausdruck "Zucker" in der Liste der Zutaten deutlich, dass dem Lebensmittel Sacharose hinzugefügt wurde.

Wenn man sich nicht sicher ist, ob ein Lebensmittel einen Zuckergehalt hat, gewinnt man mit Hilfe der Nährwert-Tabelle klare Verhältnisse - unabhängig davon, ob es sich um natürlich vorhandenen oder zugesetzten Süßstoff handelt. Neben der Ernährungstabelle und der Inhaltsstoffliste geben Nährwertangaben weitere Hinweise auf die spezifischen Merkmale eines Nahrungsmittels. Darin wird nichts über die Zusammensetzung eines Lebensmittels als Ganzes gesagt, sondern es wird auf einen bestimmten Nahrungsbestandteil - wie z.B. zum Beispiel für die Zuckerherstellung - Bezug genommen.

Herausragende Beispiel für Nährwertangaben sind die Bezeichnungen "zuckerreduziert" oder "weniger Zucker". Es ist Sache des Lebensmittelherstellers zu entscheiden, ob er Nährwertangaben verwenden will oder nicht. Darin sind die Bedingungen festgelegt, die erfüllt sein müssen, damit ein Produzent Nährwertangaben nutzen kann. Die Spezifikationen für nährwertbezogene Aussagen sind vom Gesetzesgeber klar festgelegt. So gehen die Konsumenten zuweilen irrtümlich davon aus, dass zwar kein Hauszucker in den mit " ohne Zusatz von Zucker " gekennzeichneten Nahrungsmitteln eingesetzt wurde, aber andere Nahrungsmittel wie z. B. Honigsirup oder Agavensirup zur Süßung eingesetzt wurden.

So sind 52% der Befragten der Ansicht, dass man mit gutem Gewissen mehr zuckerreduzierte und zuckerfreie Lebensmittel verzehren kann und dass man nicht fett wird. Der überwiegende Teil der Konsumenten ist der Ansicht, dass weniger zuckerhaltige Lebensmittel weniger Energie bedeuten. Das gilt auch für Getränke: Weniger Zuckerung führt zu einem niedrigeren Energiegehalt.

Allerdings ist die Sache bei fester Nahrung viel schwieriger. Die Zuckermenge wird zwar verringert, aber aufgrund seiner unterschiedlichen Beschaffenheit muss er in der Regel durch andere Inhaltsstoffe mit Kalorienzufuhr ausgetauscht werden. Ein geringerer Zuckergehalt in der Nahrung bedeutet nicht zwangsläufig eine geringere Kalorienzufuhr. Zuckermasse ist nicht in Nahrungsmitteln verborgen, sondern eindeutig und nachvollziehbar gekennzeichnet.

In der Nährwert-Tabelle ist der gesamte Zuckergehalt eines Nahrungsmittels deutlich angegeben. Auch die kalorienbewussten Konsumenten können in der Tabelle sehen, wie viele Kilokalorien die Lebensmittel liefern und so unterschiedliche Erzeugnisse hinsichtlich ihres Energiegehalts miteinander verglichen werden. Nähere Angaben finden Sie in der Liste der Inhaltsstoffe. Zusammengenommen machen es die Tabelle der Nährwerte und die Liste der Inhaltsstoffe nicht möglich, die Verbraucher über den Zuckergehalt von Nahrungsmitteln zu täuschen.

Ergänzende Hinweise geben zuckerbezogene Nährwertangaben, die einen raschen Einblick in die Zuckerzusammensetzung des Nahrungsmittels im Rahmen der Ernährungskennzeichnung und des Zutatenverzeichnisses geben. Doch Vorsicht: Die Nährwertangabe "weniger Zucker" sagt nichts über den Gehalt an Kalorien aus. Informationen hierzu gibt nur die Tabelle der Nährwerte.

Mehr zum Thema