Zusammensetzung Fette

Aufbau und Eigenschaften von Ölen und Fetten

Die Fettsäurezusammensetzung nur mit Hilfe von GC; zunächst in Methylester (at. Die Fette gehören zu den Grundnährstoffen des Menschen. Die Fette sind Ester des Glycerins mit langkettigen Fettsäuren. Neben der richtigen täglichen Energiezufuhr und dem Gesamtenergiegehalt der Nahrung spielt auch deren Zusammensetzung eine wichtige Rolle bei der Gesunderhaltung des Körpers.

Die Fette und Öle sind Bestandteile unserer Lebensmittel und werden in vielfältiger Weise bei der Zubereitung von Lebensmitteln eingesetzt.

Zusammenstellung und Beschaffenheit von Ölen und Fetten

Öle sind im Alltag eine Vielzahl von flüssigen und rutschigen Produkten unterschiedlicher Arten und Ursprünge der pflanzlichen, tierischen und mineralischen Reiche bei Raumtemperatur; der Begriff Fette ist auch im täglichen Straßenverkehr ein Oberbegriff. Alle Fette sind salbenartige oder auch feste, in wasserunlöslichen Stoffen fettiger Natur genannte, so dass die unterschiedlichsten Inhaltsstoffe als Öle und Fette gekennzeichnet sind, wie z.B.

sowie rauchender Schwefelwasserstoff als Vitaminöl, ätherische öle, trockene Destillationsprodukte aus Harz, Kohle und Lignit, Paraffin und verschiedene technische Schmierstoffe.

Die Zusammensetzung der Fette in der Ernährung bestimmt den Insulingehalt der Fruchtfliegen.

Ob der Insulingehalt bei den Versuchstieren erhöht oder gesenkt wird, hängt von den Fettklassen im Futter ab. Bei kohlenhydratreichen Lebensmitteln erhöht sich der Zuckerspiegel und es wird mehr Blutzucker freigesetzt. Wissenschaftler haben nun Lipid-Moleküle erforscht, die dem Hirn in der Fruchtfliege wertvolle Hinweise über die Zusammensetzung der Nahrungsaufnahme geben. Das Fett reguliert auf diese Art den Stoffwechsel.

Die Kalorienzufuhr der Lebensmittel ist dabei nicht ausschlaggebend, sondern nur die exakte Zusammensetzung der Lebensmittel: Ausschlaggebend ist, welche Fette darin sind. Wie in einem 5-Sterne-Hotel wohnen die Fliegen im Dresdner Forschungslabor von Susanne H. A. Eaton: Bei optimalen und schwankungsfreien Bedingungen haben sie keine Raubtiere zu befürchten und haben immer genug zu essen.

Besonders interessiert waren die Wissenschaftler an der Fütterung von Fliegen: Sie wollten wissen, wie sich ihre Zusammensetzung auf die Insulinproduktion und -freisetzung auswirken? Bei den Labormücken handelte es sich daher um Forschungsfuttermittel - sie wurden mit unterschiedlichen Futtermittelmischungen präsentiert, die zwar völlig gleich sind, aber von unterschiedlichem Ursprung und Zusammensetzung.

Wurde den Tieren dagegen die zweite Art von Lebensmitteln, ein reines Pflanzenfutter, verfüttert, so hatte dies den entgegengesetzten Effekt: Die Insulinproduktion und -freisetzung erfolgte in kleineren Mengen. Die Wissenschaftler identifizierten als Sensoren für diese Reaktionen diejenigen Körperzellen an der Blut-Hirn-Schranke. Für Obstfliegen im Prüflabor könnte die Gemüsekost die mittlere Lebensdauer verlängern, obwohl die Lebensmittel sehr hoch sind.

"Wenn der gleiche Erfolg mit einer sehr strikten Ernährung und einer stark reduzierten Kalorienaufnahme erreicht werden könnte, indem man lediglich die signalgebenden Moleküle in der Ernährung unter Kontrolle bringt - das wäre natürlich fantastisch", sagt sie. Die Ergebnisse der Wissenschaftler können dann auch für die medikamentöse Behandlung und vor allem für die Vorbeugung nützen.

Es ist vorstellbar, dass ein verbessertes Verstehen und eine eindeutige Identifikation der einzelnen Fettklassen in den einzelnen Lebensmitteln ein guter Weg ist, um unbeschwerten Genuß zu ermöglichen: Diabetiker müßten zum Beispiel nicht mehr auf eine äußerst kalorienreduzierte Ernährung achten, sondern können Lebensmittel mit den passenden Signalbausteinen gefahrlos verzehren: "Wenn sie die passenden Fette enthalten, wäre auch ein Fettschnitzel kein Problem", sagt Mark Brandenburg vom Max-Planck-Institut in Dresden.

Mehr zum Thema