Colitis Ulcerosa Ernährung

"Eat what you get" ist der gebräuchlichste Rat, wenn es um die Ernährung von Patienten mit Crohnscher Krankheit oder Colitis ulcerosa geht.
Andererseits werden viele Speisen und GetrÃ?nke wÃ?hrend eines Schubs anders toleriert als in einer Zeit ohne Symptome.
Sogar ein visuell gut genährter Mensch kann einen Nährstoffmangel wie z. B. in Form von Eisensäure, Calcium, Vitamin B2, Folsäure, Vitaminen der Sorte D1 oder Zinn haben.
Je nach Umfang der akute Entzündung und der Lokalisation der Entzündung ist eine sanfte herkömmliche Ernährung während der Episoden oft noch möglich.
Es gibt viele Anzeichen dafür, dass die Natur unserer Ernährung die Beschaffenheit unserer Darmmikroben beeinflusst.

"Eat what you get" ist der häufigste Ratschlag, wenn es um die Ernährung von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa geht. Angaben zur chronisch entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa (Ursachen, Symptome, Therapie) Ernährung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen sind nicht auf diätetische Faktoren zurückzuführen. Sie finden hier Informationen, Tipps und Rezepte zur Ernährung bei den chronischen Darmentzündungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Welche Wirkung hat die Ernährung im Therapiekonzept bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen?

Nahrungsergänzung bei Crohnsche Krankheit und Colitis ulcerosa

"Eat what you get" ist der gebräuchlichste Rat, wenn es um die Ernährung von Patienten mit Crohnscher Krankheit oder Colitis ulcerosa geht. Dies ist zwar richtig, aber nicht immer für den Betreffenden aussagekräftig. Einerseits ist es oft schwierig festzustellen, welche Nahrungsmittel und Nahrungsmittel verdaulich sind und welche nicht.

Andererseits werden viele Speisen und GetrÃ?nke wÃ?hrend eines Schubs anders toleriert als in einer Zeit ohne Symptome. Welche Vorteile hat die Ernährung außer der Verdaulichkeit? Unstrittig ist, dass sich ein guter Nahrungszustand positiv auf den Verlauf der Erkrankung auswirken kann. Deshalb sollte ein Augenmerk auch auf die Nährstoffzufuhr gerichtet werden.

Sogar ein visuell gut genährter Mensch kann einen Nährstoffmangel wie z. B. in Form von Eisensäure, Calcium, Vitamin B2, Folsäure, Vitaminen der Sorte D1 oder Zinn haben. Für die Betroffenen gibt es keine CED-spezifischen Ernährungsrichtlinien oder eine besondere Diät. Man unterscheidet daher zwischen der Ernährung während einer Episode, in der die Schleimhaut des Darms entzuendet ist und der Verdauung von außen "gestreichelt" werden soll, und der Ernährung während der Remission.

Je nach Umfang der akute Entzündung und der Lokalisation der Entzündung ist eine sanfte herkömmliche Ernährung während der Episoden oft noch möglich. Eine weitere Orientierung für die Ernährungstherapie bieten Hinweise und Beschwerden (z.B. Diarrhöe und Blähungen), die den Bedarf decken. Auch in der praktischen Anwendung steht die Sicherstellung einer angemessenen Versorgung mit Energien und Nährstoffen im Mittelpunkt, die für manche Patienten allein durch die herkömmliche Ernährung schwierig sein kann.

Es gibt viele Anzeichen dafür, dass die Natur unserer Ernährung die Beschaffenheit unserer Darmmikroben beeinflusst. In der täglichen Ernährung - vor allem in der Phase der Remission - sollten daher weiche Nahrungsfasern (z.B. fein gemahlenes Vollkornbrot, Haferflocken) und gegorene Molkereiprodukte (z.B. Naturjogurt, Dickmilch) enthalten sein. Es gibt keine pauschalen Empfehlungen für oder gegen gewisse Produkte, aber Umfragen haben es dennoch geschafft, von vielen Menschen besser oder weniger verträgliche Produkte herauszufiltern.

In der Entzündungsphase sind besonders die unverdünnten Säften, gezuckerten Zitronen und Colas sowie die kohlensäurehaltigen Getränken bedenklich. Der Speiseplan sollte gut bewertet und nicht zu sehr eingeschränkt werden. Die Ernährung trägt dazu bei, das eigene Handlungsfeld zu vergrößern, Varianten zu erkennen und mehr Wohlergehen zu erwirken. Die Betroffenen können von spezialisierten Ernährungsfachleuten unterstützt werden, die ihnen Orientierungshilfe und Informationen über vernünftige Ernährungsmassnahmen bereitstellen.

von Michaela Herzog