Diät mit viel Eiweiß

Low Carb Dit: Warum viel Protein beim Entfernen helfen kann

Viele bunte Magazine für Jung und Alt versprechen es. Ist diese Diät wirklich wirksam oder sind das nur leere Versprechungen? Protein hingegen wird als das Wundermittel gefeiert, das Kilos fallen lassen soll und uns fit und gesund hält. Wer die nächsten Seiten durchblättert und jeden Tag mindestens zehn Tipps befolgt, dem sei der Sommer mit flachem Bauch willkommen! Ist eine Protein-Diät auch ungesund?

Niedrige Vergaser-Diät: Warum viel Protein beim Entfernen hilft

Diejenigen, die gerne weniger werden möchten, erhalten oft den Hinweis, den Kohlenhydrat-Anteil in ihrer Nahrung zu verringern und den Protein-Anteil zu steigern. Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass der Organismus nicht mehr Energie erhält, als er bei einer Proteindiät aufnimmt. Geeignet sind aber auch Rindfleisch, Ei oder Milchprodukte wie z. B. Frischkäse und Bruch. Die pflanzlichen Nahrungsmittel wie z. B. Sojabohnen, Erbse, Linse oder Nuss sind auch sehr eiweißreich.

Eine generelle Angabe, wie viel Eiweiß jemand zu sich nimmt, ist laut Abbel schwierig, da sich die Angabe in der Regel auf das Gewicht in g pro Kilo (g/kg) bezieht. Beim Kraftsportler wird beispielsweise eine Proteinzufuhr mit einer ausgewogenen Leistungsbilanz von etwa 1,3 bis 1,8 g/kg des Körpergewichts vorgeschlagen. Die Ernährungsberaterin führt als Beispiel für eine proteinreiche Ernährung, basierend auf der üblichen Portionsgrösse, folgende Speisen an: Frühstück: 30 bis 60 gr Flocken (das sind etwa 4,2 bis 8,4 gr Protein) mit 250 gr. Muttermilch (etwa 10 gr. Protein) oder 100 gr. Quarkkäse (13 gr. Protein) bzw. 125 gr. Jogurt (5 gr. Protein).

Putenschnitzel (37 Gramm Eiweiß) mit Rahm (6 Gramm Eiweiß) und Broccoli- oder Köhlerfilet (32 Gramm Eiweiß) oder Thunfischfilets (39 Gramm Eiweiß) mit Sauce. Omelette aus vier Eier (36 Gramm Eiweiß) mit Gemüse- und/oder Lachsfüllung oder 125 Gramm Tomaten-Mozzarellasalat (19 Gramm Eiweiß).

Gesundheitliche Risiken der Proteindiät: Zu viele Eizellen?

Das Eiweißfutter verheißt schnellen Kundenerfolg, aber auch viele Kritiken auf den Tisch. Schlankheitskur mit Rindfleisch und Fischen auf der Speisekarte? Dies verheißt die Protein-Diät, nach dem Franzosen und Ernährungswissenschaftler Peerre Duckan auch bekannt als die Dukan-Diät. Ein eiweißhaltiger, kohlenhydratarmer Ernährungsplan verheißt langfristigen Ernährungserfolg, denn Eiweiß soll besser gesättigt werden als Kohlehydrate und dabei die Muskulatur erhalten.

Auch den gefürchteten Yo-Yo-Effekt gilt es zu vermeiden. Auf der anderen Seite werden von Ernährungswissenschaftlern und Ärzten die Wirkungen kritisiert, die eine protein-, fettreiche Diät auf den Organismus haben kann. Insbesondere Eingeweide, Blutgefäße, Nerven und Gelenken können durch eine Proteindiät gestresst und beschädigt werden. Ist die Protein-Diät gesundheitsschädlich?

Die Protein-Diät ist abhängig von der Zusammenstellung der Diät. "Der Ernährungswissenschaftler Dr. med. Andreas Peiffer vom Bundesinstitut für Lebensmittelforschung zitiert: "Die positiven Auswirkungen auf den Metabolismus hängen von der Aminosäurenzusammensetzung ab. Kommt das Protein wie in der klassischen Kochkunst vor allem aus Rotfleisch und Fettwurst, so birgt es die gewohnten Gesundheitsrisiken, zum Beispiel für Zuckerkrankheit, Magen-Darm-Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die fetthaltigen Komponenten einer eiweißreichen Diät sind daher schädlicher als die Proteine selbst. Eine gesunde Person ist laut Dr. med. Andreas Peiffer in der Lage, große Mengen an Eiweiß zu produzieren. Auch wenn die Niere härter arbeitet und sich vergrößert, ist dies kein Problem für ein zuvor nicht geschädigtes Organs.

Jedoch ist eine angemessene Zufuhr von Flüssigkeiten in einer Proteindiät von Bedeutung. Deshalb sollte jeder, der proteinreich ist, viel trinken", erläutert Ernährungsberaterin Susanne Klaus von " Fokus auf der Website ". Personen mit einer Nierenerkrankung oder zuvor geschädigten Nerven sollten sich daher nicht an diese Diät halten. Versuche mit der Maus haben auch gezeigt, dass die Zahl der mit eiweißreicher Nahrung ernährten Tieren nicht zunimmt - allerdings sollte das Tiermodell laut Dr. med. Klaus noch nicht vorzeitig auf den Menschen umgestellt werden.

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