Fasten Diät

Fasten Diät: Auf klassische Art entschlacken

Das Fasten hat eine lange Tradition, doch war es über Jahrhunderte ausschließlich eine spirituelle Übung. Erst im 19. Jahrhundert entdeckte Otto Buchinger die gesundheitsfördernden Aspekte der Fasten Diät und setzte sie gezielt als Heilmethode ein. Heute schwören viele Menschen auf die positiven Auswirkungen einer Fastenkur und machen sie Jahr für Jahr zu einem persönlichen Ritual. Der Gewichtsverlust dabei ist allerdings kaum erwähnenswert, da er sich durch die Rückkehr zur normalen Ernährung innerhalb kürzester Zeit neutralisiert.

Diäten im Vergleich

Bei einer Fasten Diät muss zwingend ein festgelegter Ablauf eingehalten werden, damit sich die erhoffte Entschlackung und seelische Regeneration auch wirklich einstellt. Eine Diät Liste schafft deshalb Sicherheit. Die übliche Fastendauer beträgt sieben bis zwölf Tage. Zu Beginn gibt es immer zwei Entlastungstage, die den Körper auf die Zeit des Fastens vorbereiten. Nur Obst, Reis und rohes oder gedünstetes Gemüse sind dann erlaubt. Die Flüssigkeitsaufnahme wird auf mindestens zwei Liter erhöht. Verdünnte Fruchtsäfte, Gemüsesaft, Wasser und Tee sind dabei die erste Wahl. Genussgifte wie Kaffee, Schwarztee, Zigaretten und Alkohol sind schon jetzt gestrichen.

Fasten-Diät
1/1

Nach den reinen Fastentagen schließen zwei Aufbautage die Kur ab.

Am dritten Tag eröffnet ein Einlauf oder die Einnahme von Glaubersalz die Diät. Das befreit von ersten Verschlackungen und ist zudem eine unerlässliche Gesundheitsvorsorge. Durch die mangelnde Darmbewegung während der Fasten Diät, käme es sonst zu einer giftigen Fäulnisbildung. Während der Fastentage gibt es keine feste Nahrung, nur Flüssiges steht auf dem Speiseplan. Wasser und Tee sowie verdünnter Saft und Brühe sind gestattet. Eine selbst zubereitete Fastensuppe aus frischem Gemüse deckt kurzfristig den Vitalstoffbedarf.

Gemeinsam fällt das Fasten leichter

Wer alleine fasten will, sollte sich für die Zeit möglichst Urlaub nehmen, denn eine Diät für Berufstätige ist es nicht. Die ersten Tage sind anstrengend. Der Nahrungsmangel führt zu Stimmungsschwankungen und stört die Konzentrationsfähigkeit. Zudem ist der Fastende während der gesamten Zeit ungewöhnlich sensibel und aufnahmefähig, sodass ein Tag im Großraumbüro sicher kein Vergnügen wäre. Eine leichte Diät garantiert dagegen der Aufenthalt in einer renommierten Fastenklinik. Hier ist man optimal versorgt, ärztlich betreut und genießt zudem ein erstklassiges Freizeitprogramm, das hilft, die schwierige Anfangsphase durchzustehen.

Nach den reinen Fastentagen schließen zwei Aufbautage die Kur ab. Auch hier stehen, wie bei den Entlastungstagen, nur bestimmte Lebensmittel auf der Liste. Doch sie werden sicher ein Genuss sein. Das Fastenbrechen, das erste Essen nach dem Verzicht, ist ein ganz besonderer Moment. Eine Fastenkur ist der ideale Einstieg für alle die, beispielsweise durch eine Ampel Diät, noch mehr abnehmen wollen. Der Körper ist auf eine Veränderung eingestimmt und auch die schon verlorenen Kilos sind immer eine gute Motivation weiterzumachen.

Mehr zum Thema