Omega 3 Fettsäuren Olivenöl

Egal ob zum Rösten, Backen oder Salatdressing: Kochöl ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Küchen.
Doch wie kostbar ist Olivenöl wirklich? Wenn Sie jedoch die Empfehlung von Ernährungsberatern befolgen, ist es besser, andere Öltypen öfter zu verwenden.
Palmfett hat einen sehr großen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (46 Prozent). Rapsöl und Sonneblumenöl haben einen besonders geringen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (je acht Prozent) - der Olivenölanteil ist mehr als verdoppelt (19 Prozent).
In Palm- und Rapssamenöl ist viel natürliches Aroma inbegriffen. Prinzipiell sollten kalt gepresste (native) Speisefette eingesetzt werden.
Aber nicht nur die Menge an polyungesättigten Fettsäuren ist von Bedeutung, sondern auch der Gehalt an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Laut Ernährungswissenschaftlern konsumieren die meisten Deutschen nicht genügend Omega-3-Fettsäuren, sondern zu viel Omega-6-Fettsäuren. Bio-Olivenöl und Omega-3-Fette: Hinweise und Empfehlungen. 1:8. 1:2 bis 1:4. 1:77.

1:110. 1:144. Einfach ungesättigte Fettsäuren in Prozent. Jedes Pflanzenöl hat seine eigene Fettsäurezusammensetzung. Auch wenn Olivenöl in der Regel keinen hohen Anteil der hochgelobten Omega-3-Fettsäuren enthält (ω), gilt es als ein sehr gutes und gesundes Pflanzenöl.

lst Olivenöl wirklich so gut?

Egal ob zum Rösten, Backen oder Salatdressing: Kochöl ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Küchen. Aber nicht nur das Olivenöl ist wohlschmeckend, es versorgt den Organismus auch mit wichtigen Vitaminen und Fettsäuren. Besonders das Olivenöl wird als gesundheitsfördernd angesehen. Franzosen haben festgestellt, dass Menschen, die viel Olivenöl zu sich nehmen, ein um 40 % niedrigeres Risiko für einen Schlaganfall haben.

Doch wie kostbar ist Olivenöl wirklich? Wenn Sie jedoch die Empfehlung von Ernährungsberatern befolgen, ist es besser, andere Öltypen öfter zu verwenden. Die Gesundheit eines Speiseöls ist abhängig vom Gehalt an unterschiedlichen Fettsäuren. Empfohlen werden öle mit wenig gesättigten Fettsäuren, aber vielen ungesättigten essentiellen Fettsäuren. Sättigte Fettsäuren können die Blutgefäße schädigen und das Herzinfarktrisiko und das Schlaganfallrisiko steigern.

Palmfett hat einen sehr großen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (46 Prozent). Rapsöl und Sonneblumenöl haben einen besonders geringen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (je acht Prozent) - der Olivenölanteil ist mehr als verdoppelt (19 Prozent). Außerdem ist der Gehalt an polyungesättigten Fettsäuren relativ gering (acht Prozent). Vergleichsweise: 65 prozentig Sonneblumenöl, 62 prozentig Soja- und 51 prozentig Maisöl.

In Palm- und Rapssamenöl ist viel natürliches Aroma inbegriffen. Prinzipiell sollten kalt gepresste (native) Speisefette eingesetzt werden. Nebenbei bemerkt: Nicht jedes Rapssamenöl ist für alle Anwendungsbereiche in der Gastronomie zu haben. Das raffinierte Rapssamenöl ist daher besonders zum Kochen und Frittieren gut geeignet. 2. Kalt gepresstes Rapssamenöl sollte jedoch nicht zum Frittieren benutzt werden, da sich gewisse Substanzen im öl bei 140 °C abbauen und gesundheitsschädliche Bestandteile ausbilden.

Aber nicht nur die Menge an polyungesättigten Fettsäuren ist von Bedeutung, sondern auch der Gehalt an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Die meisten Bundesbürger konsumieren laut Ernährungswissenschaftler nicht genügend Omega-3-Fettsäuren, sondern zu viel Omega-6-Fettsäuren. Daher sollten Öle mit einem höheren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren öfter verwendet werden.

Olivenöl und Sonneblumenöl dagegen beinhalten sehr wenig Omega-3-Fettsäuren. Das Olivenöl ist daher nicht das allerbeste Öl. Olivenöl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die laut Ernährungswissenschaftler auch gesundheitlich unbedenklich sind. Aber nicht nur mit Olivenöl zu garen, sondern auch einen Kopfsalat mit Walnußöl zu machen oder Rapssamenöl zum Frittieren zu benutzen, ist durchaus erwünscht.

Sie selbst geben zu, dass sie nicht beweisen können, ob Olivenöl allein die Probanden vor einem Schlag bewahrt. Es ist möglich, dass Menschen, die Olivenöl mögen, sich im Allgemeinen ausgeglichen ernähren - mit viel Obst und Gemüsen und Fisch.

von Michaela Herzog