Stoffwechsel im Körper

"Zunächst einmal bleiben die Gewichte gleich, aber der Energiebedarf nimmt ab, weil Fette weniger Energie verbrauchen als Muskelzellen".
Noch ein wenig mehr isst - wir lassen uns von der Lebensmittelindustrie zu einem " Stück mehr " verführen: "In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren sind die Portionsmengen signifikant angestiegen, zum Beispiel im Fast-Food-Bereich, um sich zu verdoppeln", sagt Dr.
Aber auch die Seele hat Einfluß auf unser Gewicht. Geschick. Ob bei Schicksalsschlägen. Eheschließungen.
"Andererseits verläuft der Umkehrprozess. Die Rückführung auf einen erhöhten Energiebedarf erfolgt viel langsamer", sagt Cassner.
Ältere Menschen mit leicht erhöhtem Körpergewicht überleben häufig schwerwiegende Krankheiten besser, weil sie mehr Reserve haben als sehr dünne Menschen der gleichen Altersklasse.

"Auch wenn Menschen über 40 Jahre nichts an ihren Essgewohnheiten und ihrer körperlichen Aktivität ändern, können sie dennoch rund ein Kilogramm pro Jahr zulegen". bekräftigt Dr. med. Dr. Ursula Kaßner.

Der Arzt an der Fettstoffwechselambulanz der Berliner Charlie Caritas. Der Stoffwechsel und die Zusammensetzung des Körpers verändern sich mit zunehmendem Lebensalter. Je nach der genetischen Prädisposition reduziert sich der Stoffwechsel um bis zu 15 Prozentpunkte, der Energiebedarf verringert sich und die Zusammensetzung des Körpers ändert sich.

"Zunächst einmal bleiben die Gewichte gleich, aber der Energiebedarf nimmt ab, weil Fette weniger Energie verbrauchen als Muskelzellen". Meistens sind sie sogar noch mehr betroffen als Männer: Ab ca. 40 Jahren nimmt der östrogene Spiegel der Frau ab - was die Fettpolster im Abdomen fördert. Bei beiden Geschlechtern gilt: Mit zunehmendem Lebensalter nimmt der Gehalt des Wachstumshormons Bei beiden Geschlechtern gilt: Mit zunehmendem Lebensalter nimmt der Gehalt des wachstumshormonsomatropin ab.

Noch ein wenig mehr isst - wir lassen uns von der Lebensmittelindustrie zu einem " Stück mehr " verführen: "In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren sind die Portionsmengen signifikant angestiegen, zum Beispiel im Fast-Food-Bereich, um sich zu verdoppeln", sagt Dr. med. Zeyfang. Außerdem mangelt es an Bewegung: Mit zunehmendem Lebensalter ziehen die meisten Menschen weniger um.

Aber auch die Seele hat Einfluß auf unser Gewicht. Geschick. Ob bei Schicksalsschlägen. Eheschließungen.... Das alles kann zu einer Gewichtszunahme beitragen, zum Beispiel, weil wir uns mit Nahrung versorgen oder uns für das Überleben von Krisensituationen entschädigen. Sie ist von der Umwelt (leider) so aufgebaut, dass sich der Körper des Menschen ausgezeichnet an Hungerphasen anpassen kann, indem er seinen Energiebedarf verringert und sich so vor Hunger bewahrt.

"Andererseits verläuft der Umkehrprozess. Die Rückführung auf einen erhöhten Energiebedarf erfolgt viel langsamer", sagt Cassner. Der Körper fühlt den im Laufe der Jahre abnehmenden Basalumsatz nicht und kann daher nicht mit weniger Appetit auf den geringeren Energiebedarf antworten. "lm hohen Lebensalter können ein bisschen Pfund nicht schaden", wird oft gesagt.

Ältere Menschen mit leicht erhöhtem Körpergewicht überleben häufig schwerwiegende Krankheiten besser, weil sie mehr Reserve haben als sehr dünne Menschen der gleichen Altersklasse. Einige Kilo mehr auf den Rippchen schadet den Älteren nicht. Schwere Fettleibigkeit über 30 ist jedoch in jedem Lebensalter ein ernsthaftes gesundheitliches Risiko und hat negative Auswirkungen auf den Stoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System und den Stütz- und Stützapparat.

Am wichtigsten ist mehr Sport und natürlich mehr Vorsicht beim Verzehr. Du musst nicht weniger fressen. Iss weiter, bis du satt bist. Weitere Infos und praktische Hinweise, wie Sie wirkungsvoll abzunehmen und Ihr Körpergewicht dauerhaft zu erhalten, finden Sie unter "Abnehmen in sechs Schritten".