Tierisches Eiweiß

Alle brauchen Eiweiß. Sind tierische Eiweißstoffe weniger gut als pflanzliche? Fragestellung: Hat das pflanzliche oder tierische Eiweiß einen Einfluß auf die Lebenserwartung.
Nicht alle Proteine sind gleich. Beispielsweise variiert die Zusammenstellung der Eiweißkomponenten je nach Ursprung, zum Beispiel aus Eier, Rindfleisch, Fisch und Molkereiprodukten oder aus Hähnchen, Schalenfrüchten und Zerealien.
Eher ist die Nahrung ein "lebenslanges Experiment" mit vielen Einflussfaktoren, die unter labortechnischen Bedingungen aus moralischen und praxisrelevanten Erwägungen nicht durchführbar sind.
Pflanzliche Eiweiße können die Gefahr verringern, dass sie früher an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Tumoren oder anderen Ursachen sterben[1-3].
Außerdem wissen wir nicht, welche Funktion die Speicherung, Aufbereitung oder kulturbedingte Wichtigkeit von Proteinquellen und deren Verbindung mit anderen Nahrungsmitteln haben kann.

Sind tierische Proteine weniger gesund als pflanzliche? Ist die Lebenserwartung durch pflanzliches oder tierisches Eiweiß beeinflusst? Proteine kommen in tierischen Produkten wie Eiern und Fischen sowie in pflanzlichen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten oder Nüssen vor. Aber nicht jedes Protein ist gesund, so ein US-Forscher. Es wurde festgestellt, dass tierisches Eiweiß sogar das Todesrisiko erhöhen kann.

Ist tierisches Eiweiß denn überhaupt intakt?

Alle brauchen Eiweiß. Sind tierische Eiweißstoffe weniger gut als pflanzliche? Fragestellung: Hat das pflanzliche oder tierische Eiweiß einen Einfluß auf die Lebenserwartung? Erläuterung: Pflanzliche und tierische Eiweisse aus Eiern, Hühnern und Fischen können eine längere Lebenserwartung haben als Eiweisse aus Rotfleisch. Eines ist sicher: Eiweiß ist essentiell.

Nicht alle Proteine sind gleich. Beispielsweise variiert die Zusammenstellung der Eiweißkomponenten je nach Ursprung, zum Beispiel aus Eier, Rindfleisch, Fisch und Molkereiprodukten oder aus Hähnchen, Schalenfrüchten und Zerealien. Sind Proteine aus pflanzlicher Quelle "besser"? Sind die Menschen älter, wenn sie dazu neigen, ihr Protein aus Tierprodukten zu gewinnen? Auch bei Ernährungsfragen war es nicht leicht, klare Lösungen zu finden:

Eher ist die Nahrung ein "lebenslanges Experiment" mit vielen Einflussfaktoren, die unter labortechnischen Bedingungen aus moralischen und praxisrelevanten Erwägungen nicht durchführbar sind. Ist jede Proteinquelle gleich für unsere eigene Sicherheit - ob von Tieren oder Kräutern? Pflanzliche und pflanzliche Eiweiße aus gewissen Herkunftsländern (Fisch, Hühner, Eier) wirken sich positiv aus.

Pflanzliche Eiweiße können die Gefahr verringern, dass sie früher an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Tumoren oder anderen Ursachen sterben[1-3]. Die Eiweiße von Fischen und Eizellen können auch eine gewisse Schutzwirkung haben[2]. Menschen, die besonders viel tierisches Eiweiß aus Rindfleisch und Muttermilch zu sich genommen haben, können etwas weniger lange leben[1]; besonders können sie ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko haben.

Außerdem wissen wir nicht, welche Funktion die Speicherung, Aufbereitung oder kulturbedingte Wichtigkeit von Proteinquellen und deren Verbindung mit anderen Nahrungsmitteln haben kann. Weil schädliche "böse" Tierstoffe ausbleiben? Nach Expertenmeinung sind auch Tierprodukte auf dem Tablett "erlaubt". Allerdings empfehlen sie, weniger Rotfleisch zu verzehren und stattdessen mehr Fische, Hühner und Eier zu verzehren - am besten frisches und hausgemachtes[4].

Die Vor- und Nachteile einer Vegetarier- oder Pflanzenernährung haben wir bereits in vorangegangenen Artikeln untersucht. Zu Beginn der Untersuchungen waren die 202.762 ausgewachsenen Probanden kerngesund, d.h. sie hatten keinen Tumor, keinen Zuckerkrankheit oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In den Jahren 1980 bis 2002 wurde die grösste und umfassendste Studie[1] in den Vereinigten Staaten mit über 131.300 Probanden erstellt.

Im Vierjahresrhythmus wurden Fragebogen an die Probanden verschickt, von denen 36.100 während der Untersuchung umkamen. Die getesteten Eiweißlieferanten waren unter anderem verarbeitete und unverarbeitete rote Fleischsorten, Geflügelfleisch, Molkereiprodukte, Fisch, Ei, Brote, Getreide, Teigwaren, Bandnudeln, Bohnen/Pulver. Teilnehmende, die sagten, sie hätten viel tierisches Eiweiß gegessen, sind im Schnitt etwas öfter an Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestorben als Menschen, die hauptsächlich pflanzliche Proteine essen.

So hatten die Probanden, die aus den Reihen der Nurses' Health Studies und der Folgestudie für Angehörige der Gesundheitsberufe stammten, einen überdurchschnittlichen Proteinverbrauch. Dennoch bietet diese Untersuchung wichtige Hinweise. Auch die jüngste Studie[2] kommt aus dem iranischen Raum. Diese stammten aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, hatten einen unterschiedlichen Lebensstil und waren daher (anders als in der oben genannten Studie) ein würdiger Repräsentant der gesamten Bevölkerung.

Erst am Anfang der Untersuchung wurden die Essgewohnheiten und der Proteinverbrauch für Rotfleisch, Hühner, Fisch, Eiern und Hülsenfrüchten bewertet. Diejenigen, die mehr Ei, Fische und Gemüse verzehrten, waren weniger wahrscheinlich zu sterben.

Rotfleisch und Geflügelfleisch schienen weder einen positiven noch einen negativen Effekt zu haben. Wichtig waren uns auch die Resultate dieser Untersuchung. Eine weitere Studie[3] aus den Vereinigten Staaten haben wir unter die Linse geholt - auch wenn sie den beiden neueren Studien methodologisch etwas nachrangig war.

Es untersuchte die Ernährungs- und Sterberate von Müttern aus der allgemeinen Bevölkerung im Zuge der Frauengesundheitsstudie von 1986 bis 2000, in deren Verlauf nahezu 4000 von 29.000 Müttern umkamen. Die Verfasser kamen zu dem Schluss, dass eine tödlich verlaufende Herz-Kreislauf-Erkrankung bei den Verbrauchern von Rotfleisch und Molkereiprodukten häufiger vorkommt. Frage: Wie wirkt sich eine Diät mit hohem Gehalt an pflanzlichen oder tierischen Proteinen auf die Sterberate aus?

Frage: Wie wirkt sich eine Diät mit verschiedenen Proteinquellen auf die Sterblichkeit aus? Frage: Wie wirkt sich eine Diät mit verschiedenen Proteinquellen auf die Sterblichkeit aus?

von Michaela Herzog