Welche Fettsäuren sind gut

Was sind die richtigen Fette für uns?

Was für ein Essen ist das? Fette haben zweifellos eine sehr wichtige Funktion für den Körper, denn viele Vitamine sind fettlöslich und können nur so in den Körper gelangen. Ungesättigte gesunde Fette sättigen nachhaltig und sind für viele wichtige Prozesse im Körper unentbehrlich. Darüber hinaus ist die einzige gute Nachricht (niedriger LDL-Wert) der kohlenhydratreichen und fettarmen Ernährung nicht wirklich gut. Auch in der Kosmetik für Haut und Haar eingesetzt, spendet es natürliche Feuchtigkeit und eignet sich zum Abschminken.

Welches Fett ist gut für uns?

Manch einer fürchtet sich vor Fetten und kauft lieber fettfreie Produkte im Einkauf. Die Ernährungsgewohnheiten ändern sich. Laut aktueller Untersuchungen sollen viele Fettsäuren für uns besonders gut sein. Ein kleiner Fettkunde: Es gibt ein- und mehrwertige Fettsäuren. Sie sind umso reaktiver, je mehr doppelte Bindungen es gibt.

Monoungesättigte Fettsäuren gelten als besonders gut für uns. Diese reduzieren die Blutfettwerte und sind z.B. in Oliven- oder Raps-Öl vorhanden. Polyungesättigte Fettsäuren sind z.B. Omega-3-Fettsäuren in fettem Fisch bzw. Omega-6-Fettsäuren in Sonnenblumenöl. Die meisten Wissenschaftler sind der Meinung, dass hier die Balance wichtig ist. Unser Organismus benötigt die gesättigten Fettsäuren zur Energieerzeugung und als Lagerfett, aber auch als Baumaterial für die Zelle und zur Keimabwehr.

Die meisten Milchsäurefette gehören auch zu den gesunden Fettsäuren. Dies können z. B. in servierfertigen Soßen sein. Es handelt sich dabei um pflanzliche, in der Lebensmittelindustrie aus Preisgründen verwendete, chemische hydrierte Fettstoffe. Die sonst umstrittenen Fachleute sind sich über Transfette einig: Sie steigern die Blutfettwerte, sind schlecht für den Blutzucker und begünstigen die Entzündung im Organismus.

Professor Dr. med. Ursel Wahrburg von der Fachhochschule Westfalen, sagt, dass wir keine Furcht vor Fetten haben müssen. Unglücklicherweise ernähren wir uns aber in unserem Land zu viel vom Fehlfett und zu wenig vom rechten Körperfett. Die Forschung an den vielen Einzelfettsäuren und darüber hinaus geht weiter. Die komplizierten Bilder von Fetten sind noch lange nicht komplett.

Nahrung: Diese Fettsäuren sind gesundheitsfördernd.

Aber nicht alle Fettarten sind gesundheitsschädlich, manche schon. Gesunde ungesättigte Fettsäuren werden nicht vom Menschen selbst produziert, sondern über die Ernährung aufgenommen. Monogesättigtes Schmierfett unterstützt den Organismus bei der Verwertung von fettlöslichen Vitaminen. Sie ist in Nahrungsmitteln wie z. B. Öl, Avocado, Nüssen u. a. enthalten. Besonders günstig ist die Zusammenstellung von Fetten in Olivenöl: Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass sie die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern.

Zwei bis drei EL Öl pro Tag werden empfohlen. Polyungesättigtes Frittierfett ist ein wesentlicher Baustein der Zellen. Von besonderer Bedeutung ist das Mengenverhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren: Während Omega-3-Fettsäuren eine entzündungshemmende Wirkung haben, neigen die Abbau-Produkte der Omega-6-Fettsäuren dazu, Entzündungen zu fördern. Zur Erhöhung des Gehalts an Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung ist es ratsam, mit Raps-Öl zu garen und ab und zu fette Fischsorten wie z. B. Seelachs, Makrelen oder Heringe zu ernähren.

Die Fettsäuren Omega-6 sollten in maßvollem Maße verzehrt werden, zum Beispiel in Solarium. Der hohe Gehalt an gesundheitsschädlichen Fettsäuren erhöht den Nahrungsgeschmack und damit den Hunger. Gesättigte Fette finden sich vor allem in Tierprodukten wie z. B. Milch, Schweineschmalz, Sahne, Würstchen, Käsesorten und Fleische. Als Botenstoffe benötigt das nervöse System gesättigte Fettsäuren.

Gemäßigt sind die Zutaten für die Zubereitung von Milch, Butterschmalz, Vollmilch und fettem Ziegenkäse. Gesundheitsschädlich sind Transfettsäuren. Diese treten auf, wenn ungesättigte Fette kräftig erwärmt oder in der Industrie aushärten. Transfer ist in Fertigerzeugnissen, Pommes frites und Bonbons enthalten. Auf eine fetthaltige Diät reagiert man anders. Nahrungsergänzung kann den natürlichen Cholesterinwert um etwa 15 % erhöhen oder senken.

Diejenigen, die zu viel falsches Blutcholesterin im Körper haben, können dies nur zum Teil durch eine angemessene Diät abändern.

Mehr zum Thema