Metabolisches Syndrom

Metabolisches Syndrom, auch bekannt als Todesquartett, Reaven-Syndrom oder Syndrom X[1], gilt heute neben dem Tabakkonsum als der ausschlaggebende Faktor für arterielle Gefäßerkrankungen, vor allem für Koronararterienerkrankungen.
Weil es innerhalb der ICD-10-Klassifikation keinen spezifischen Code für das Stoffwechselsyndrom gibt, müssen auch die vier Erscheinungsformen nach den Deutschen Kodierungsrichtlinien (DKR) Nr.
UnabhÃ?ngig davon ist eine arzneiliche Therapie bei hohem Blutdruck, Störungen des Blutzucker- und Fettstoffwechsels nötig.
100 (Männer) oder mehr als 0,85 (Frauen) oder KMI>30 kg/m², Mikroalbuminurie: Eiweißausscheidung im Harn .
Fastende Blutzuckerwerte von mehr als 100 mg/dl (> 5,6 mmol/l) oder diagnostizierte Zuckerkrankheit, vermehrte Triglyzeride von mehr als 150 mg/dl (> 1,7 mmol/l) oder eine bereits begonnene Triglyzeridtherapie, zusätzlich ist das Risiko, im Verlauf des Lebenus an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken, signifikant erhöht.

Metabolisches Syndrom, auch bekannt als tödliches Quartett, Reaven-Syndrom oder Syndrom X, gilt heute neben dem Rauchen als der entscheidende Risikofaktor für arterielle Gefäßerkrankungen, insbesondere die koronare Herzkrankheit. Die wahrscheinlichste Ursache des metabolischen Syndroms ist die periphere Insulinresistenz und die damit verbundene chronische Hyperinsulinämie. Metabolisches Syndrom ist ein Sammelbegriff für verschiedene Krankheiten und Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die griechische Bezeichnung "Stoffwechsel" bedeutet so etwas wie Stoffwechsel. Beim Metabolischen Syndrom (MetS) handelt es sich um abdominale (viszerale, androide, omentale) Adipositas, Insulinresistenz.

Stoffwechsel-Syndrom

Metabolisches Syndrom, auch bekannt als Todesquartett, Reaven-Syndrom oder Syndrom X[1], gilt heute neben dem Tabakkonsum als der ausschlaggebende Faktor für arterielle Gefäßerkrankungen, vor allem für Koronararterienerkrankungen. Sie ist durch folgende vier Aspekte gekennzeichnet[2]: Die Begriffsbestimmung des Stoffwechselsyndroms hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder verändert.

Weil es innerhalb der ICD-10-Klassifikation keinen spezifischen Code für das Stoffwechselsyndrom gibt, müssen auch die vier Erscheinungsformen nach den Deutschen Kodierungsrichtlinien (DKR) Nr. 004d kodiert werden. Daher müssen die Codes für Adipositas (E66. 0-), Hypertonie (I10. -), Hypertriglyceridämie (E78. 1 oder 2 ) und beeinträchtigte Glukose-Toleranz (R73. 0) für eine korrekte Dokumentierung des Krankheitsbildes zur Verfügung gestellt werden.

UnabhÃ?ngig davon ist eine arzneiliche Therapie bei hohem Blutdruck, Störungen des Blutzucker- und Fettstoffwechsels nötig. Der Stoffwechsel entsteht durch überkalorische Nahrung und Bewegungsmangel. Viszerales Fettsystem hat einen signifikanten Einfluß auf die Entwicklung des Metabolismus. 1. 7 mmol/l (150 mg/dl) und/oder HDL-Cholesterin ≤ 0. 9 mmol/l (35 mg/dl) (Männer), ≤ 1. 0 mmol/l (39 mg/dl) (Frauen), phylogenetische Adipositas: Hüftumfang > 1.

100 (Männer) oder mehr als 0,85 (Frauen) oder KMI>30 kg/m², Mikroalbuminurie: Eiweißausscheidung im Harn ≥ 20 µg/min oder Eiweiß-Kreatinin-Verhältnis ≥ 30 mg/g. Eine Grundvoraussetzung für das Auftreten des Stoffwechselsyndroms ist das Auftreten von abdominaler (sog. zentraler) Adipositas: Männchen haben einen Hüftumfang 94 Zentimeter, Weibchen 80 Zentimeter (Menschen europäischen Ursprungs, asiatische Menschen haben unterschiedliche Werte).

Fastende Blutzuckerwerte von mehr als 100 mg/dl (> 5,6 mmol/l) oder diagnostizierte Zuckerkrankheit, vermehrte Triglyzeride von mehr als 150 mg/dl (> 1,7 mmol/l) oder eine bereits begonnene Triglyzeridtherapie, zusätzlich ist das Risiko, im Verlauf des Lebenus an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken, signifikant erhöht. Hier ist das sogenannte "metabolische Syndrom" vorhanden.

In der Fachwelt werden die Faktoren Fettleibigkeit, Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselerkrankungen und hoher Blutdruck daher auch als cardiometabolische Faktoren bezeichnet. Laut dem Nationalen Expertengremium für die Erkennung, Bewertung und Behandlung von hohem Cholesterinspiegel bei Erwachsenen (NCEP-ATP-III)[7] wird das metabolische Syndrom diagnostiziert, wenn wenigstens drei der fünf nachfolgenden Auswahlkriterien erfüllbar sind: 1: Bauchfettverteilung, ermittelt durch einen Abdominalumfang von über 102 Zentimetern bei Mann und über 88 Zentimetern bei Frau, HDL-Cholesterin ≤ 40 mg/dl (< 1,05 mmol/l) bei Mann und Frau.

nüchternem Blutzucker 110 mg/dl (5,6 mmol/l) oder Vorhandensein von Typ-2-Diabetes Darüber hinaus führt NCEP-ATP-III den Prothrombose- und Proinflammationsstatus als Symptom, nicht aber als diagnostisches Kriterium für das Metabolische Syndrom auf. Wie bereits erwähnt, spielen erhöhte Taillenumfänge eine große Bedeutung bei der Bestimmung des Metabolismus.

Für das Herz-Kreislaufrisiko ist das Übergewicht weniger wichtig als das Muster der Fettverteilung: Fettablagerungen in der Bauchhöhle und auf den Innenorganen haben hier eine besonders negative Wirkung. Sie beeinflußt den Fettstoffwechsel (Zuckerstoffwechsel), so daß Lipidstoffwechselstörungen und Zuckerkrankheit die Ursache sein können. Laut Angaben von APT II besteht ein gesteigertes Sicherheitsrisiko für Damen mit einem Hüftumfang von über 88 Zentimetern.

Die Risikobandbreite für Männer liegt bei 102 Zentimetern. Auch Insulinresistenzen, Fettleibigkeit, hoher Blutdruck und Fettstoffwechselerkrankungen kommen getrennt von einander vor und bergen an sich ein erhöhtes Risiko für das weitere Vorkommen von koronarer Herzerkrankung und Arterienverkalkung. Es geht darum, Gewicht und Umfang des Körpers zu verringern, die Blutfettwerte zu verringern und das eventuelle Entstehen von Typ-2-Diabetes mellitus so weit wie möglich zu vermeiden oder zu verschieben.

Bei Vorliegen eines Typs 2 sollte der Zuckerkrankheit mit Medikamenten therapiert werden, wenn die Ernährungs- und Trainingstherapie nicht ausreichend wirksam ist. Niedriger HDL-Cholesterinspiegel ist ein wichtiger Faktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Blutzucker. H. Toplak: Das Stoffwechselsyndrom - Anfang des "Tödlichen Quartetts"? 2005; 12 (Supplementum C), S. 6-7 F. Hoppichler: Das Stoffwechselsyndrom: Ursachen für Epidemie und Diagnostik.

2004; 31/4, S. 130-132 M. Hanefeld: Das Stoffwechselsyndrom: Begriffsbestimmungen, gemeinsamer Boden für Zuckerkrankheiten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Folgen für die Behandlung. Adipositas Spektrum 03/2006, S. 7-10 R. Eckel: Das Stoffwechselsyndrom O.E. Januar u. O.H. Januarsen, Kap. 236 In: Harrison's Internist.

von Michaela Herzog